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an der Universität München
Das “Münchener Kriegskindheits-Projekt” untersucht die langfristige Bewältigung und die Spuren der Kriegskindheit im 2. Weltkrieg nach 60 Jahren.
Es befasst sich mit Menschen, die 1933 - 1945 geboren worden sind. Sie geben in anonymen Fragebogen und persönlichen Interviews Auskunft über ihre Erinnerungen, späteren Erfahrungen und heutigen Bewertungen ihres Lebens und ihre Einstellungen zum Thema Kriegskindheit mitteilen.
Die Interview-Phase ist mit der Befragungen von ca. 100 “Kriegskindern” in Deutschland inzwischen abgeschlossen. Die Auswertung ist im Gange.
In einer Pilotuntersuchung wurden die ersten Kinder des 2. Weltkrieges in Japan interviewt. Die Kooperation wird ausgebaut.
Es werden jetzt Forscher in anderen europäischen Ländern gesucht, um sie zu motivieren, dort ähnliche Studien zu betreiben, damit man Vergleiche zwischen der Verarbeitung der Kriegskindheit in verschiedenen Ländern Europas machen kann.
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